18.08.2017 | 06:57


Achtsamkeit

Siehst du die schöne Sonne nicht,
wie jene durch die Wolken bricht,
sie hat zwar derzeit wenig Kraft
und trotzdem hat sie es geschafft.

Hörst du nicht den starken Wind,
er wispert scheinbar wie ein Kind,
rauscht ganz leise, bricht auch Bäume,
dringt recht langsam in die Träume.

Hörst du nicht die sanften Tropfen,
wie sie an mein Fenster klopfen,
sie plätschern, fallen auf die Erde,
aus welchen neues Leben werde.

Ich genieß gern solche Stunden,
dreh in Ruhe ein paar Runden,
die reine Luft tut mir so gut,
fürs Leben fand ich neuen Mut.
sie schläft sich aus in ihrer Winterruh.

Thomas Jobke

aus »AUSGEWÄHLTE WERKE XIX«

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