18.01.2017 | 08:59


 


Reflexionen einer Trennung

Liebe, die zu Staub verbrennt
Leben, das man Hölle nennt,
Worte niemals ausgesprochen
Herzen sind daran zerbrochen ...
Versprechen mit dem Blut geschworen
Hoffnung ist daraus geboren,
Pflanzen, die gestorben sind
Tränen machen Augen blind ...
Gefühle sind zu Eis erstarrt
Melancholie tief in mir verharrt,
Wärme, die man so sehr vermisst
die Sonne eines anderen ist ...
verwaschen die Spuren dort im Sand
die Wunden tief in meiner Hand,
vergessen all das Gute der Zeit
zurückgeblieben nur noch Leid ...
aus der Asche kann das Neue auferstehen
und Narben können langsam verblassen,
jetzt kann man auch ein Lichtblick sehen
und versuchen, sich nicht zu hassen ...

Daniel Corazón de Dragón

aus »AUSGEWÄHLTE WERKE XIX«

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